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Jenin ist eine Stadt am Rande einer flachen Ebene. Die Einheimischen nennen sie Marj Ibn Amer. In der Bibel heißt sie Jesreelebene oder die Ebene von Esdraelon. Das moderne Jenin ist eine malerische Stadt, die von Oliven- und Mandelbäumen umgeben ist. Die fruchtbare Umgebung war bereits zu den Zeiten der Kanaaniter besiedelt. Damals nannte man sie En Gannim, das bedeutet ‘die Quelle der Gärten’. Die Stadt wird auch in vielen alten Schriften der Ägypter, Babylonier und der Römer erwähnt.

Jenin spielte im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle, da sich hier Wege zwischen dem Meer und den nördlichen und östlichen Regionen des Landes kreuzten. Die historische Via Maris sowie andere Routen, die von den Bergen zur Küste führten, verliefen durch dieses Gebiet. Der Legende nach soll Christus mehrmals in Jenin oder Ginaea, wie es in der Römerzeit hieß, gewesen sein. Eine Kirche wurde im 6. Jahrhundert nach Christus erbaut. Deren Überreste wurden in der Nähe der Großen Moschee entdeckt.

Während der Kreuzfahrerzeit, war Jenin ein kleiner, aber wichtiger Ort. Im Jahre 1187 wurde Jenin von Salah Ad-Din erobert. Später, im 13. Jahrhundert, wurde es eine wichtige Stadt, weil die Mamelucken, aus Angst vor Angriffen der Kreuzfahrer, die Küstenstädte zerstört und mehrere Städte im Binnenland einschließlich Jenin befestigt haben. Der Mamelucken-Prinz Tajar Al Dawadar baute dort eine Karawanserei, einen Brunnen und mehrere öffentliche Bäder.

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